AG Minimales Reisen

Die AG Minimales Reisen ist eine anti-elitäre Künstler*innen-Initiative. Ihr Anliegen ist es, unterschiedliche Positionen aufeinandertreffen und sichtbar werden zu lassen. Das Reisen versteht sie als zentrale Kulturtechnik unserer Zeit. Sie nutzt seine verlockenden Mechanismen – klimaneutral in der „nahen Ferne“ – um verschiedene prozess- und rechercheorientierte Formate anzuschieben und zu unterstützen. Bei unseren Aktivitäten mixen wir Spannung/Entspannung, Nähe/Distanz, Aktivität/Passivität, Neues/Gewohntes u.s.w.. Der Kern des Interesses der AG erschließt sich im Hier und Jetzt. Mit experimentellen Ansätzen erleben wir den „Augenblick der Ferne“. Wir nennen es Reisen.
Die AG entwickelte sich aus Aktivitäten des Vereins kulturgymnastik e.V., der seit 2005 soziokulturelle Projekte in Berlin und Below realisiert. Seit 2012 sind kulturgymnastik und AG außerdem an der Entstehung des Kunsthalle Below beteiligt. Die Aktivitäten der AG sind immer im Prozess, flexibel und offen für Einflüsse aller beteiligten Künstler*innen und Nicht-Künstler*innen. Zuweilen kommt es zu temporären Kooperationen mit anderen (Künstler*innen-)Gruppen, die Übergänge sind fließend.

Die AG Minimales Reisen ist im ILS Institut für ländliche Schönheit in der Kunsthalle Below gewachsen. In ihrem Rahmen werden momentan Zimmerreisen, Parallelprotokolle und KHB Künstler*innenresidenzen praktiziert. Wir sind offen für weitere Formate. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, bestellen sie den KHB Newsletter.